Wirklich unangenehm,
und dabei hatte es doch gerade noch nach frei auslebbarer Meinungsfreiheit ausgesehn.
Das heißt ersteinmal nach Kälte, Nässe und schneidendem Wind.
Das war alles unwichtig.Unwichtig.Unwichtig, wenn man bedenkt was er vorgehabt hatte.
Schleim war schuld.Ohhh, wie er diesen Schleim verachtete!Nicht wegen seiner Konsistenz oder Farbe,
nicht also weil er ihn "ätzend" gefunden hätte, nein. Einfach weil es Schleim war.
Wenn man nun einige Überlegungen anstellen würde, könnte man sagen der Schleim zwang ihn,
der er den Manticore getötet hatte,in seiner häuslichen Geborgenheit zuverharren.
Nun war diese Geborgenheit allerdings von der Qualität der Neutralität der USA im Konflikt zwischen Israel und
den Palestinensern.
Er saß also in scheinbarer Geborgenheit und Harmonie, während das Ziel seiner Träume dem Schleim anheim gefallen war.
"Inakzeptabel" dacht er. Er schrieb es mit dickem schwarzen stift auf ein Blatt.
Gerne hätte er es in die Luft geschrieben,
 da die Luft scheinbare Gebrogenheit seiner Meinung nach besser symbolisierte als ein Blatt.
Allerdings erschien ihm dieser Gedanke mehr als abwegig, zumal ihm auffiel dass er hunger hatte.
Er bestellte Nahrung und legte sich ins Bett, um zu reflektieren, vielleicht auch um zu meditieren.
Unwissende hätten wohl gedacht er schliefe.
Was auch imme er tat ein Gedanke traf ihn wie ein Blitz.
In den Kopf.
Beinahe tat es weh.
Ungläubig , fast schon aphatisch, stellte er fest wie glücklich er war.
Es erschien ihm fast surreal, wenn man bedachte wie unwahrscheinlich glücklich er war.
Mit einem breiten Grinsen in seinem Kopf schlug er seine Zähne in ein verbranntes stück Fleisch.

20.1.08 14:04
 


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